Die Menschen

Felix Schädler, Winzermeister, Juniorchef
Nach der Winzerlehre in drei verschiedenen Weingütern und dem Gesellenbrief hatte er erst einmal genug vom Wein. Doch nach einer dreijährigen Ausbildung in der Sozialpädagogik besann er sich wieder seiner Wurzeln, dem Weingut.
Seit 1994 ist er mit allen Arbeiten betraut, machte ein Jahr später seinen Winzermeister und lenkt seitdem immer mehr die Geschicke des Weingutes. Besonderes Augenmerk lenkt er auf die ständige Qualitätssteigerung durch Verbesserungen im Anbau der Trauben wie auch beim Ausbau im Keller. Auch manches, was es vorher so noch nicht gab, probiert er gerne aus, wie beispielsweise die Veredelung von kräftigen Roten im Barrique-Fass, oder Sauvignon Blanc aus der Pfalz.

Paul Schädler, Winzer, Sänger und Tüftler aus Leidenschaft
Seit Mitte der 50er Jahre hegt und pflegt er die Weinberge. Er ist praktisch mit jedem unserer Rebstöcke auf Du und Du! Sitzt er nicht auf dem Traktor, so ist er bestimmt mit Schere, Hacke und Schnur ausgestattet im Wingert bei der Arbeit zu finden. Oder aber in seiner Werkstatt, um dort den Maschinenpark zu warten.
Schließlich will der Wein auch getrunken werden, und so fährt er durch das halbe Land, zu „seinen“ Kunden, um ihnen etwas Gutes zu bringen. Voll in seinem Element kann man ihn bei einer Weinprobe erleben, wenn er seine Liederhefte austeilt!

Elfriede Schädler, die Frau mit dem Überblick
Seit sie 1967 von Maikammer nach Alsterweiler geheiratet hat (immerhin 500 m westwärts), ist sie die Frau mit dem Blick fürs Ganze. Eigentlich eine Freundin der Handarbeit im Weinberg („Da sieht man am Abend, was man tagsüber geschafft hat!“) ist sie doch häufig im Haus und Hof zu Gange.
Am Telefon, im Flaschenlager, schnell wieder in den Keller - die Allroundfrau ist überall gefragt. Prallen die verschiedenen Meinungen von Vater und Sohn zu heftig aufeinander, greift sie auch schon mal ein, um die beiden wieder zur Raison zu bringen.
Dem Fortschritt zugewandt und offen für Neues ist sie es, die manche Entwicklung im Betrieb anstößt!

Silke Schädler
Aus Schwaben kommend, hat sie ihr Herz an den zweiten Schädler-Sohn, Leonhard verloren.
Die studierte Sozialpädagogin betreibt ein eigenes kleines Unternehmen: Ihre fünfköpfige Familie. Daneben kümmert sie sich um Weinversand, koordiniert Auslieferungstouren und kämpft sich durch die Bürokratie, die leider auch in unserem Familienbetrieb fast täglich anfällt. Oft ist sie die erste Ansprechperson, wenn Sie bei uns anrufen.

Frieda Schädler
Unsere Kunden kennen sie, oder zumindest ihre Stimme. Die ehemalige Energieberaterin ist oft in unserem Büro anzutreffen. Immer freundlich und kompetent nimmt sie die Wünsche unserer Kunden entgegen. Außerdem sorgt „Tante Frieda“ sich um’s liebe Geld, ist sozusagen unsere Finanzministerin.



Uwe Reusch
Der gebürtige Schwabe und hauptberufliche Diplom-Biologe ist „Feierabendwinzer“ und lebt seit vielen Jahren in der Pfalz. Unser schärfster Kritiker „... das muss besser werden!“ und großer Freund der Schädler-Weine. Außerdem der einzige Mann im Betrieb, der noch durch die schmalen Türchen der Holzfässer schlüpfen kann um diese zu putzen!

 

 

 

Seit 2014 gehört auch Dominik Gaiser zu unserem Betrieb. Der Önologie-Student macht seine Praxisphasen im dualen Studiengang bei uns und ist für die Theorieteile in Neustadt in der ehemaligen "Woibauschul". Vielleicht haben Sie den gebürtigen Bayern ja schon auf einer unserer Auslieferungstouren kennen gelernt?  

 

 

  

 

 

Im Januar schneiden, im Frühjahr Reben anbinden, sich von Mai bis August durchs
Laub der Wingerte arbeiten: Else Hermosin-Soriano. Die Winzertochter aus Edenkoben ist im Weinberg daheim! Für sie ist das die Möglichkeit, zeitweise ihrer Familienarbeit zu entkommen.  

 

 

Auch Stefan Bernhart, Winzer aus Albersweiler, zählt zu den fleißigen Mitarbeitern. Je nach Arbeitsanfall unterstützt er uns überall da, wo Sachverstand und Tatkraft gefragt sind.






Wie würden wir den hektischen Sommer und die Lese bewältigen, hätten wir nicht unseren Stamm an polnischen Helfern. Seit mehr als 25 Jahren machen sie bei uns, wie sie sagen, „Aktivurlaub“.

Trotz Technisierung gelten immer noch die alten Winzerweisheiten bei der Arbeit:

Alleine da möchte man weine(n),
aber zu Dreie und zu Viere, da macht`s Plaisiere!


oder

Viele Hände,
machen der Arbeit ein schnelles Ende!